← Zurück zur Übersicht Champions League Finale 2026: PSG krönt sich nach Elfmeter-Drama gegen Arsenal

Champions League Finale 2026: PSG krönt sich nach Elfmeter-Drama gegen Arsenal

Die Fußballwelt hat einen alten und neuen Champion: Paris Saint-Germain hat am späten Samstagabend, dem 30. Mai 2026, seinen Titel in der UEFA Champions League erfolgreich verteidigt. In einem hochdramatischen Finale in der Puskás Aréna in Budapest setzten sich die Franzosen mit 4:3 im Elfmeterschießen gegen den FC Arsenal durch. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 (1:1, 0:1) gestanden.

Der Spielverlauf: Arsenal schockt den Titelverteidiger früh

Die Partie in der ungarischen Hauptstadt begann mit einem Paukenschlag für die Gunners. Bereits in der 6. Minute brachte Nationalspieler Kai Havertz Arsenal in Führung. Nach einer präzisen Flanke von Bukayo Saka stieg Havertz am Fünfmeterraum am höchsten und köpfte den Ball unhaltbar für PSG-Keeper Gianluigi Donnarumma in die Maschen.

Arsenal dominierte die erste Halbzeit mit einem aggressiven Pressing, das Paris kaum Raum zur Entfaltung ließ. PSG wirkte zeitweise ideenlos, während Arsenal mehrfach die Chance auf das 2:0 liegen ließ.

Die Wende in der zweiten Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. PSG-Trainer Luis Enrique schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Paris übernahm die Spielkontrolle und drängte die Londoner tief in die eigene Hälfte.

In der 65. Minute fiel dann der verdiente, wenn auch diskutierte Ausgleich. Nach einem Solo von Khvicha Kvaratskhelia im Strafraum kam dieser nach einem Kontakt mit William Saliba zu Fall. Schiedsrichter Daniel Siebert entschied sofort auf Strafstoß. Ousmane Dembélé trat an und verwandelte sicher zum 1:1.

Verlängerung und das Drama vom Punkt

In der Verlängerung neutralisierten sich beide Teams weitgehend. Die Angst vor dem entscheidenden Fehler war auf beiden Seiten spürbar. Arsenal hatte durch Gabriel Martinelli in der 112. Minute noch einmal die Chance zur Entscheidung, doch Donnarumma parierte glänzend.

So musste das Elfmeterschießen entscheiden. Nachdem beide Teams ihre ersten beiden Schützen sicher verwandelt hatten, scheiterte Arsenals Eberechi Eze an Donnarumma. Zwar hielt David Raya im Anschluss den Versuch von Nuno Mendes und hielt Arsenal im Rennen, doch der letzte Schütze der Gunners, Gabriel Magalhães, setzte den Ball über die Querlatte.

Endergebnis: PSG 1:1 Arsenal (4:3 n.E.) Tore: 0:1 Havertz (6.), 1:1 Dembélé (65., Foulelfmeter)

Historische Einordnung

Mit diesem Sieg schreibt Paris Saint-Germain Geschichte. Es ist der zweite Titel in Folge für den Klub aus der französischen Hauptstadt. Damit ist PSG der erste Verein seit Real Madrid (2016–2018), dem eine erfolgreiche Titelverteidigung in der Königsklasse gelingt.

Für den FC Arsenal endet die erste Finalteilnahme seit 20 Jahren dagegen in einer Tragödie. Trotz einer starken kämpferischen Leistung bleibt der größte europäische Vereinstitel den Nord-Londonern weiterhin verwehrt.

Fan-Fest in Budapest geht zu Ende

Während die PSG-Fans die Nacht in den Straßen von Budapest zum Tag machten, traten tausende enttäuschte Arsenal-Anhänger noch in der Nacht die Heimreise an. Das offizielle UEFA Champions Festival am Heldenplatz wird heute, am Sonntag den 31. Mai, mit den letzten Feierlichkeiten ausklingen, bevor sich die Fußballwelt langsam auf die in zwei Wochen startende Weltmeisterschaft 2026 vorbereitet.