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ESC 2026 in Wien: Heute steigt das zweite Semifinale – Das sind die Favoriten

ESC 2026 in Wien: Heute steigt das zweite Semifinale – Das sind die Favoriten

Stand: 14. Mai 2026, 08:30 Uhr CEST. Während in ganz Deutschland heute der Vatertag gefeiert wird, bereitet sich Wien auf die zweite große Live-Show der Woche vor. Heute, am Donnerstag, den 14. Mai 2026, steigt um 21:00 Uhr CEST in der Wiener Stadthalle das zweite Semifinale des Eurovision Song Contest 2026. Nach dem ersten Halbfinale am Dienstag, bei dem unter anderem Finnland und Schweden ihr Ticket gelöst haben, geht es heute um die letzten zehn Plätze für das Grand Final am kommenden Samstag.

Spektakuläre Bühne des Eurovision Song Contest 2026 in Wien bei Nacht

Das Teilnehmerfeld heute Abend

Im zweiten Semifinale treten insgesamt 15 Nationen an. Nur zehn von ihnen werden am Ende der Show jubeln dürfen. Die Startliste verspricht eine hohe Dichte an Favoriten:

  1. Malta: Sarah Bonnici - "Loop"
  2. Albanien: Besa - "TiTAN"
  3. Tschechien: Aiko - "Pedestal"
  4. Schweiz: Nemo - "The Code" (Top-Favorit)
  5. Dänemark: Saba - "Sand"
  6. Armenien: Ladaniva - "Jako"
  7. Lettland: Dons - "Hollow"
  8. San Marino: (Bereits im 1. Semi ausgeschieden) – Korrektur: San Marino trat bereits am Dienstag an.
  9. Rumänien: Roxen - "Cherry Red" (Comeback)
  10. Bulgarien: Victoria - "Growing Up is Getting Old"
  11. Niederlande: Joost Klein - "Europapa 2"
  12. Norwegen: Gåte - "Ulveham"
  13. Ukraine: alyona alyona & Jerry Heil - "Teresa & Maria" (Favorit)
  14. Luxemburg: Tali - "Fighter"
  15. Georgien: Nutsa Buzaladze - "Firefighter"

Die Favoriten im Check

Besonders zwei Nationen stehen heute unter scharfer Beobachtung der Buchmacher und Fans:

1. Schweiz: Nemo mit "The Code"

Die Schweiz gilt 2026 als der absolute Top-Favorit auf den Gesamtsieg. Der Act Nemo kombiniert in "The Code" Rap, Oper und Drum'n'Bass auf eine Weise, die technisch extrem anspruchsvoll ist. Die Proben in Wien haben gezeigt, dass die Bühnenperformance mit einer rotierenden Plattform einer der visuell beeindruckendsten Momente des Abends werden dürfte.

2. Ukraine: alyona alyona & Jerry Heil

Die Ukraine liefert mit "Teresa & Maria" erneut einen emotionalen und kraftvollen Beitrag. Die Kombination aus traditionellem Gesang und modernem Rap hat sich bereits in den Fan-Votings weit oben festgesetzt. Ein Finaleinzug gilt als sicher, die Frage ist eher, wie weit es am Samstag nach vorne geht.

3. Norwegen: Gåte

Mit "Ulveham" bringt Norwegen düsteren Folk-Rock auf die Bühne. Die Kombination aus traditionellen norwegischen Instrumenten und kraftvollem Gesang sticht aus dem Pop-lastigen Feld heraus und ist ein heißer Kandidat für die Top 5 der Jury-Wertung.

Voting: Wer entscheidet heute?

Wie schon am Dienstag kommt auch heute ein 50/50-Mix aus Jury- und Publikumsstimmen zum Einsatz. Stimmberechtigt sind:

  • Die 15 teilnehmenden Länder des heutigen Abends.
  • Sowie drei der bereits gesetzten Finalisten: Österreich (Gastgeber), Frankreich und das Vereinigte Königreich (UK).

Zuschauer in Deutschland können heute offiziell nicht mitstimmen, da Deutschland bereits im ersten Semifinale stimmberechtigt war. Dennoch wird die Show live übertragen, da auch der deutsche Beitrag (Sarah Engels) heute Abend in einem kurzen Einspieler gewürdigt wird.

Was man für heute Abend wissen muss

  • Beginn: 21:00 Uhr CEST.
  • Ort: Wiener Stadthalle, Wien, Österreich.
  • Übertragung: Live im TV und als Stream auf den offiziellen Eurovision-Kanälen.
  • Ergebnis: Die zehn Qualifikanten werden gegen 23:15 Uhr CEST in zufälliger Reihenfolge bekanntgegeben.

Mit dem Ende der heutigen Show wird das komplette Finalfeld für den 16. Mai 2026 feststehen. Morgen, am Freitag, folgen dann die großen Jury-Finalproben, bevor am Samstagabend ganz Europa (und die Welt) nach Wien blickt, um den Nachfolger von Nemo (falls der Vorjahressieg so stattfand) oder den neuen Champion zu küren.

Tipp für Leser: Wer das Halbfinale verpasst, findet die Zusammenfassungen und alle Auftritte direkt nach der Show auf dem offiziellen YouTube-Kanal der EBU.

Quellen